17. Türchen Thalea Storm’s Blogger Adventskalender: Thalea‘s besonderes Rezept

Heute darf ich euch das 17. Türchen im Blogger-Adventskalender von und mit Thalea Storm <3 präsentieren. 

 

Auch Thalea und ich haben unsere Köpfe zusammen angeworfen und geschaut, was wir euch tolles präsentieren ? Ich habe Thalea gebeten mit mir gemeinsam zu backen. Die Zutaten sind hingegen doch etwas außergewöhnlich ? Aber was passt denn besser zur Weihnachtszeit als schöne Stunden in der Küche und Backen mit tollen Ergebnissen? <3
Thalea präsentiert euch hier also ein geheimes Rezept mit einem hammer Ergebnis <3

Thalea‘s besonderes Rezept

Zutaten:

1 Prise irische Küstenluft (aus „Vom Mut, das Morgen zu ändern“)
1 Freundschaft wie die von Doro & Ella (aus „Dein Traum in mir“)
1 Hand voll Mythen und Legenden (aus der SeelenMeer-Trilogie)
2 wunderschöne blaue Augen mit grünen Sprenkeln (von Corey aus „SeelenMeer“)
1 Hauch der Provinz (von Brookswell aus „SeelenMeer“)
1 ganzer Becher Angst (aus „Löwenflügel“)
1 Messbecher voller Träume (aus „Vom Mut, das Morgen zu ändern“)

Zubereitung:

1. Man nehme die Prise irischer Küstenluft und vermische sie mit dem Hauch der Provinz. Das Ergebnis lässt man ca. 30 Minuten ziehen, damit es sich vollständig entfalten kann.
2. Anschließend werden die Mythen & Legenden mit den Träumen vermischt und langsam unter die Küstenluft der irischen Provinz gehoben.
3. Als letztes wird die Freundschaft in einem Topf erwärmt. Sobald sie flüssig ist, kommen die schönen blauen Augen dazu und alles wird mit dem Rest vermengt.
4. Im Backofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.
5. Nach dem Backen auskühlen lassen und den Becher Angst darüber verteilen.

Ergebnis:

„Liebe Jona,

heute finde ich endlich die Zeit, um mich hinzusetzen und dir von meinen letzten Wochen zu berichten. Kaum zu glauben, dass unser Abschied schon wieder 3 Monate her ist. Halbzeit sozusagen und mittlerweile will ich an eine Rückkehr nach Deutschland nicht mal denken müssen. Danke noch mal, dass du an meinen großen Traum als Au Pair in Irland geglaubt hast. Ohne dich hätte ich viel zu viel Schiss gehabt und die Reise vorher kurzfristig abgesagt. Du kennst mich ja. 😀
Obwohl ich dich, unsere Fernsehabende und das Gequatsche über Jungs wirklich vermisse, liebe ich die Zeit hier.
Irland ist anders.
Ruhiger.
Intensiver.
Die Menschen sind so herzlich und aufgeschlossen. Das würde uns Deutschen nicht im Traum einfallen. ? Bisher ist mir noch niemand begegnet, der mich nicht zumindest angelächelt oder direkt in ein Gespräch verwickelt hat.
Die kleine Sue hat sich mittlerweile auch an mich gewöhnt. Zumindest kriegt sie nicht mehr ständig diese Tobsuchtsanfälle. 😀 Ich hab ihr Fotos von Mr. Schnuff gezeigt und sie liebt deinen Hund. Wenn sie uns in Deutschland besuchen kommt, wirst du nicht drumherum kommen, ihn ihr vorzustellen und du solltest gut aufpassen, dass sie ihn nicht einpackt und wieder verschwindet. 😀
Anfangs habe ich gedacht, dass ich den Lärm aus Berlin vermissen werde – die Autos, die Menschenmassen usw. Tatsächlich konnte ich hier in den ersten Nächten nicht schlafen, weil es viel zu still war. Mittlerweile genieße ich es. Ich wohne in einem kleinen Küstenort, den du wahrscheinlich als „altbacken“ bezeichnen würdest. Aber es ist echt toll. Die Kinder spielen hier noch auf den Straßen oder unten am Strand. Kaum jemand hockt lange vor dem Fernseher oder Computer. Man kennt sich, grüßt sich und lädt sich zum Abendessen ein. Die Gebäude sind alt, aber wunderschön. Alles ist so, als wäre die Zeit stehen geblieben. Ich mag das. Es hat sowas Nostalgisches. Gemütlich irgendwie. Nur das Handynetz leidet darunter, wie du schon gemerkt haben dürftest. 😀
Vor zwei Wochen haben mir die McCalls einen wirklich tollen Ausflug ermöglicht. Zusammen mit ihrem Neffen Cao durfte ich die Beara-Halbinsel besuchen. Cao ist zwei Jahre älter als ich und Jona – glaube mir – er ist soooo süß. Eigentlich ist sein Name Caoimhin, aber das kann ja kein Mensch aussprechen, auch wenn die Bedeutung „der Schöne“ tatsächlich der Wahrheit entspricht. Er hat ganz klischeehaft feuerrotes Haar, das ihm in wilden Locken bis in die Augen hängt. Trotzdem konnte ich sie sehen – tiefblau, mit kleinen grünen Sprenkeln. Wenn er mich anschaut, schmelze ich.
Ja, ja ich weiß. Eigentlich wollte ich mir keinen wilden Iren anlachen – schon gar nicht nach der ganzen Sache mit Tristan. Aber na ja, du weißt ja, wie das manchmal ist… Ich kann wunderbar mit ihm lachen und im nächsten Moment ist er ernst und vernünftig. So erwachsen und reif. Auf Beara hat er mir von der Legende der Kinder von Lir erzählt. Ihre böse Stiefmutter hat sie in Schwäne verwandelt und für 900 Jahre verbannt. Als ein Mönch sie zurückverwandelte, starben sie. Ein paar weiße Steine auf Beara sollen an sie erinnern. Ziemlich freaky, wenn du mich fragst. Aber es passt zu den Iren. ?
Nun ja, zurück zu Cao.
Gestern Abend hat er mich zum Essen eingeladen und danach waren wir noch tanzen. Er kann so toll tanzen und ist ein absoluter Gentleman. Nicht so wie die Typen in Berlin. Cao ist wirklich anders. Er hat versucht mich zu küssen und ich wollte es, wirklich. Aber irgendwie konnte ich nicht. Das mit Tristan ist einfach noch zu frisch und ich hab eine scheiß Angst, wieder so verletzt zu werden…
Andererseits, wenn es mit Cao funktioniert, könnte es wunderschön werden. Aber eben nur „wenn“.

Jona, ich freu mich wirklich, wenn wir uns wiedersehen, aber für den Moment genieße ich es hier. Ich habe mein Leben lang schon von einer Reise nach Irland geträumt. Und wenn ich nun auch noch den Traumtypen hier kennen gelernt haben sollte, was hätte mir dann besseres passieren können? Es ist wunderschön hier. Wirklich.

Lass es dir gut gehen und denk mal an mich,
Ich drück dich ganz doll!

Deine Kate“

Ich finde Thalea hat damit das perfekte Rezept geschaffen und ein tolles Ergebnis 🙂 Ich freue mich schon auf das zweite Türchen mit ihr 🙂 Ihr dürft dann am 23.12 bei mir noch einmal was entdecken 🙂 Bis dahin geht es die nächsten Tage bei den Bloggern von Lesemärchen und Büchertraum weiter <3 

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