Interview mit Vanessa Hillmann

Hallo ihr Lieben,

ich präsentiere euch heute den ersten Teil eines Interviews, was Mareike von Rosis Büchernest und ich mit Vanessa Hillmann, der Autorin von Galatea: Ein Mondfeuer-Roman geführt haben. Meins ist der erste Teil, sodass ihr den Rest später bei Mareike im Blog finden werdet! Ich füge den Link dann hier noch ein :). Unsere Fragen sind in meiner typischen Farbe hinterlegt und dann gibt’s direkt Vanessas Antwort. 

Copryright: Foto Ecker, Grafing

Viel Spaß und bei Fragen dürft ihr gerne kommentieren, sei es hier oder im Facebook und Vanessa wird bestimmt antworten 🙂

  • Stelle dich doch bitte kurz vor. Was sollte man über dich wissen?

Da gibt es eigentlich nicht viel. Ich bin Vanessa Hillmann, 25 Jahre alt und arbeite in der Buchhaltung einer Bank. Aber meine eigentliche Leidenschaft gilt Büchern, die mehr Buchstaben als Zahlen enthalten, darum schreibe ich neben meinem Brotjob – und bisher sind daraus zwei fertige und veröffentlichte Romantic Fantasy Romane entstanden.

  • Wie bist du zum Schreiben gekommen und warum hast du dich für das Fantasy-Genre entschieden?
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    Ich schreibe eigentlich schon, seit ich es in der Schule gelernt habe. Das fing an mit dem Nacherzählen meiner Lieblingsfolge Sailor Moon, kaum dass ich schreiben konnte. Später schrieb ich RPGs mit Freundinnen und versuchte mich an FanFictions. Und irgendwann kamen ganz eigene Ideen für eigene Geschichten, und aus einer davon ist tatsächlich im Laufe der Jahre meine Mondfeuer-Reihe entstanden. Dass das eine Fantasy-Geschichte wird, war eigentlich keine bewusste Entscheidung. Die Geschichte und die Charaktere, die nach und nach in meinem Kopf gewachsen sind, waren eben einfach magisch statt „normal“. Aber ich denke, dass es schon eine Rolle gespielt hat, dass ich mit Harry Potter aufgewachsen bin. Dadurch bin ich einfach schon früh offen für fantastische Welten gewesen und habe gelernt, mich dort wohlzufühlen.

  • Die Figuren der magischen Welt sind mit der menschlichen Welt verbunden und die Geschichte spielt auch in beiden Welten. Wenn noch weitere Fortsetzungen folgen, werden sie sich mehr auf eine Welt konzentrieren oder in beiden stattfinden?

Aufgrund der Pärchen, die ich noch im Kopf habe – wie gesagt, alle wollten ja plötzlich verkuppelt werden – wird sich ein großer Teil der Geschichte in der magischen Welt abspielen. Aber da die Inkarnation des Mondfeuers ja in jedem Band eine wichtige Rolle spielt, werden wir immer auch in der Menschenwelt zu Gast sein. Die Welten hängen zu sehr zusammen, um eine vollkommen zu ignorieren.

    • Du hast die Charaktere, wie Galatea oder auch die 1. Inkarnation des Mondfeuers, aufgrund von Legenden oder Sagen gestaltet. Wie bist du auf diese Ideen gekommen?

Für mich war schon immer wichtig, dass die Namen meiner Charaktere eine Bedeutung haben. Darum habe ich mich auch schon immer ein wenig mit der Mythologie, Fabeln und Legenden beschäftigt. Ich versuche auch bei vielen Charakteren – so weit es geht – den Mythos, der hinter ihrem Namen steckt, aufzugreifen wie bei Nessie/Galatea. Oder wie bei Jeanne die geschichtlichen Ereignisse. Nur interpretiere ich dabei gern etwas um, denn natürlich kann man nicht jeden Mythos eins zu eins übernehmen. Aber ich habe meine Welt und die Charaktere erschaffen nach dem Grundsatz: Alles, das wir Menschen aus solchen Mythen kennen, hat irgendwo einen wahren Kern, der uns verborgen ist und der manchmal ganz anders ist, als wir denken. Darum wird das nicht das letzte Mal gewesen sein, dass so etwas in meiner Geschichte um das Mondfeuer aufgegriffen wurde.

    • Der Tod als Figur und sein Wandel – Wie bist du darauf gekommen?

Ich fand es schon immer toll, wenn in irgendwelchen Geschichten der leibhaftige Tod als Charakter aufgetaucht ist. Aber ich wollte ihn nicht als bösen Verführer, der alle umbringen will, darstellen, denn das passte einfach nicht zu ihm. Wie ich darauf gekommen bin, ihn zu Beginn ohne Emotionen zu schreiben, weiß ich nicht mehr. Er war in meinem Kopf eben einfach so. Das war für mich ganz klar, ganz logisch. Wieso sollte der Tod auch etwas vom Leben verstehen? Dass er sich dann mit der Zeit verändert, kam auch ganz von alleine – so wie meine Charaktere eigentlich immer alles von alleine machen und mich das nur aufschreiben lassen 😉
 

  • Gibt es eine Geschichte, die du früher mal geschrieben hast, die die heute gerne überarbeiten würdest oder die komplett anders ist als deine Mondfeuer-Romane?

Eine fertige Geschichte nicht, aber einige angefangene Ideen liegen da noch auf meiner Festplatte. Manche davon würden mich schon ab und zu reizen, sie wieder aufzugreifen und das alte zu überarbeiten bzw. sie neu und vor allem fertig zu schreiben. Diese Geschichten sind in dem Sinne anders als die Mondfeuer-Romane, dass sie nicht alle aus dem Fantasy-Bereich kommen. Aber aus dem Romance-Bereich kommen sie alle, denn ich verkupple meine Charaktere einfach für mein Leben gern <3

Ich bedanke mich ganz lieb bei dir Vanessa, dass du dir die Zeit genommen hast und unsere Fragen so toll beantwortet hast und ich freue mich auf den zweiten Teil bei Mareike <3 🙂

 

2 Antworten auf „Interview mit Vanessa Hillmann“

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