Federleicht – Wie fallender Schnee von Marah Woolf

„Eliza, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

 „Eliza, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, hat meine Großmutter mir mal erklärt. Damals habe ich nicht verstanden, was sie damit meinte, und heute war ich immer noch nicht schlauer. Denn jetzt stecke ich mittendrin in einem Anfang – aber von zauberhaft kann keine Rede sein. Ausgerechnet ich soll eine magische Schneekugel für die Elfen zurückholen. Wenn sie wenigsten nett wären – diese Elfen. Aber nein – sie sind eingebildet, arrogant und bockig (einer jedenfalls). Im Grunde kann das alles nur ein schlechter Scherz sein. Ich bin bestimmt die Letzte, die sich mutig in ein Abenteuer stürzt. Denn die erlebe ich maximal mit einer Tüte Chips und meiner besten Freundin Sky vor dem Fernseher. Wäre ich bloß nicht in den Wald gegangen und durch das blöde Portal gestolpert. Dann wäre die Geschichte, die meine Welt völlig auf den Kopf stellte, vermutlich nie passiert. Aber das ist nicht mehr zu ändern und so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen – schon gar nicht von einem Elf.
Klappentext Marah Woolf

Plot

Eliza ist der weibliche Hauptpart von Marah Woolfs Fantasyreihe „Federleicht“. Sie liebt das Theater und schreibt selber Theaterstücke während sie noch zur Schule geht.

Seit Jahren träumt sie immer wieder von einem Tor. Eines Tages entdeckt sie dieses Tor jedoch bei sich im Wald und so fängt die Geschichte an. Durch das Tor getreten, landet sie in Elysien, der Welt der Elfen. Dort trifft sie auf den männlichen Protagonisten: Cassian, den Elf. Er offenbart ihr, dass sie die Welt der Elfen retten soll. Ausgerechnet Eliza? Ein einfache Schulmädchen, welches von Elfen keine Ahnung hat und zufällig hinein gestolpert ist nach Elysien?

Meinung

Die Geschichte wird wunderbar mit einem Gedicht eingeleitet, welches im Fortgang der Geschichte eine Rolle spielt. Gleichzeitig ist dies jedoch eine tolle Einleitung, um den Leser einzufangen.

Federleicht: Wie fallender Schnee spielt zum Teil in der Elfenwelt Elysien. Leser der MondLichtSaga von Marah Woolf kennen diesen Spielort bereits. Es ist wunderbar einige der Charaktere auch in dieser Geschichte wieder zutreffen und diese in der Interaktion mit den neuen Rollen zu lesen.  Es ist jedoch nicht notwendig, dass man die MondLichtSaga im Vorfeld gelesen hat, es ist jedoch von Vorteil. Dies ist der erste Schritt in die wunderbare Fantasywelt von Marah Woolf.

Ihr ist ein wunderbarer Einstieg in die Geschichte gelungen und auch die Charaktere hat sie super geformt. Eliza ist ein Mädchen, wie es fast jeder sein könnte: leicht tollpatschig, anfällig für Liebeskummer und mit typischen Sorgen, zum Beispiel um die Beziehung zu ihrer Mutter. Cassian hingegen hat ein Handycap (welches wird hier nicht verraten, denn das nimmt die Spannung, weil es wichtig ist für die Geschichte) und seine Eigenarten. Gerade diese machen ihn jedoch liebenswürdig und eben zu etwas Besonderem.

Der Cliffhanger ist ihr verdammt gut gelungen, denn man fiebert echt extrem auf den zweiten Teil hinzu und ich beneide jeden, der die Saga erst jetzt liest und nahtlos übergehen kann.

Fazit:

Für mich ist Federleicht: Wie fallender Schnee ein perfekter Beginn in eine neue Buchreihe von Marah Woolf. Ich habe es nicht bereut das Buch gelesen zu haben und kann es nur wärmstend empfehlen. Marah hat sich damit einen weiteren Platz in meinem Buchherzen erschrieben und bestätigt dies immer wieder!

Allgemeines:

ISBN: 978-3000474903
Seitenanzahl: 310 Seiten
Format: Taschenbuch und Ebook
Erscheinungsdatum: 12.12.2014
Verlag: Ina Körner alias Marah Woolf
Kauflink: Amazon

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