#BookishWelcome2020 – Funfacts über Myalig

Heute dreht sich alles um Myalig – Gestohlene Leben. Laura hat euch ein paar Fakten über das Buch mitgebracht.

  1. Die Dissertation meiner Schwester bestand nicht nur aus Formeln, sondern auch aus Grafiken. Die Grafik zur Geschichte der Elektromobilität ließ mich aufhorchen: Die ersten E-Autos gab es schon 1881! Das muss ich in Myalig einbauen!
    Und so wurde das Elektromobil mit Bartholomew als Fahrer geboren.
    Da sieht man mal was alles die Inspiration für Teile eines Buches sein können! 
  2. Myalig brauchte mit 6 oder 7 großen Überarbeitungsrunden (und entsprechend tiefgreifenden Änderungen) so viele wie kein anderer Text von mir. Warum? Märchenadaptionen sollten auch Grundzüge des adaptierten Märchens durchschimmern lassen. Als Bauchschreiber plötzlich mit einem Plot zu arbeiten hat viele Stellen unnötig steif gemacht. Beim „drauf los schreiben“ kommen mir einfach die besseren Ideen, als wenn ich mich an einem Plot entlanghangle. Deshalb habe ich mein Schlüsselelement, den Bluttest, auch erst im letzten Durchgang mit der Hilfe einer sehr lieben Freundin gefunden.Ich finde es sehr interessant eben mal zu hören, was so der Unterschied von Frei-Schreibern und Plottern ist 🙂 Gerade, dass es eben dann bei einem Werk wie einer Märchen-Adaption einschränkt.
  3. Im Steampunk ist der Äther eine übliche Energiequelle. Da das Konzept des Äthers aus wissenschaftlicher Sicht aber nicht funktionieren kann, gibt es den in Myalig nicht. Graf Levente von Sonnfried ist ein sehr akribischer Forscher und hat dieses Wissen natürlich auch an seinen Androiden weitergegeben, der Amanda im 3. Kapitel darüber aufklärt.
    Radionuklidbatterien sind da aber auch sehr wirkungsvolle Energiespeicher für einen Androiden. Genauso die vielen Spaziergänge mit meine Freund bei denen er mir die Energiekonzepte ausführlich erklärt hat.

    Stimmt, ich habe in vielen Steampunk-Büchern bereits vom Äther gelesen. Ich haeb diesen als Leser aber noch nie wissenschaftlich angezweifelt… Super aber mal zu hören, dass es eben nicht einfach hingenommen wird, sondern wissenschaftlich sinnvoll umgesetzt wird 🙂

 

 

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