Blogtour „Fuchsnacht- Nimm meine Hand und sieh“ von Julia Mayer (Tag 6: Vom Welpen zum Fuchs)

Willkommen zum siebten Tag/Nacht der Release-Party von „Fuchsnacht- Sieh  Nimm meine Hand und sieh“ von Julia Meyer <3. 

Bereits seit sechs Tagen haben euch die Ladys etwas rund um Füchse?, Fuchsnacht und Julias tolle Geschichte präsentiert. Auch heute erhaltet ihr bei mir weitere interessante Informationen.

Ich durfte Julia ein wenig ausquetschen zum Werdegang von Fuchsnacht. Wir haben uns also ein wenig den Kinderschuhen gewidmet und geschaut was noch so passierte 🙂 Bitte seht es uns nach, der Text enthält minimale Spoiler, aber keine solchen, dass ihr die Geschichte nicht mehr lesen mögt! 

?Kirja: Wann hattest du die erste Idee zu Fuchsnacht?

?Julia: Um ehrlich zu sein bin ich mir gar nicht mehr sicher, wann genau die erste Idee für die Füchse in meinen Kopf sprang. Es gab mehrere Momente, in denen ich über die Tierdoppel im Allgemeinen nachgegrübelt habe – vor allem nachdem ich meinen ersten Roman im Tierdoppel-Universum geschrieben habe (‚Rehruf‘). Kurz nach jener Veröffentlichung habe ich noch eine ergänzende Kurzgeschichte (‚Nachtsang‘) geschrieben, in der ich unter anderem Fuchsdoppel in Brandenburg erwähnt habe – aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht vor, über eben jene Fuchsdoppel zu schreiben. Ich glaube, dass das erst kam, nachdem ich über die wachsende Fuchspopulation in Großstädten gelesen habe.

In Rehruf habe ich einen gänzlich anderen Ansatz eingebracht, dort geht es um eine Kleinstadt und um das Leben in einer ländlichen Gemeinschaft. Der Reiz, ein anderes Setting im gleichen Universum zu nutzen und anderen Tierdoppeln Leben einzuhauchen, ist mit der Zeit immer stärker geworden – und irgendwann habe ich mich hingesetzt und meine ersten Gedanken zu Papier gebracht. Das ist aber bestimmt auch schon fast drei Jahre her.

?Kirja: Wie bist du auf die jeweiligen Fuchsdoppel gekommen? Emil z.B. ist unser Welpe und wächst an seinen Aufgaben zum Fuchs heran.

?Julia: Sobald ich wusste, dass ich über Fuchsdoppel in der Großstadt schreiben will, wusste ich auch, dass ich zu den harten, oft schmerzhaften Themen, mit denen ich mich im Buch auseinandergesetzt habe, einen Ausgleich brauche – eine sanfte Natur, einen Charakter, der nicht in diese grausame Welt passt. Daraus wurde letzten Endes Emil, durch dessen Augen der Leser die Welt sieht. Natürlich ist er aber nicht das einzige Fuchsdoppel. Vor allem Timon, Biggers und Kara spielen als Fuchsdoppel ebenfalls eine Rolle – und die Charakterisierungen der drei haben sich größtenteils automatisch ergeben. Lediglich bei Biggers musste ich noch ein wenig nachhelfen, bei den restlichen Charakteren hat sich alles beim Schreiben zusammengefügt.

Mir war dabei stets wichtig, eine Balance zu schaffen und nicht jeden Charakter gleich agieren zu lassen. Emil mit seiner sanften Natur brauchte zum Wachsen einen Gegenspieler/Mitspieler, der ihn ein wenig aus der Reserve lockte, der ihm auch zeigte, dass er nicht schwach war. Aber natürlich hat auch Emil einen Effekt auf alle anderen Charaktere – es ist ein Geben und Nehmen, wobei ich ernsthaft daran glaube, dass sich vieles von allein ergibt, ich gehe da einfach mit dem ‚Flow‘ und helfe nur nach, wenn die Handlung stockt oder die Beweggründe der Charaktere verschwimmen.

?Kirja: Warum hast du einen Unterschied von Rudel und Gang im Buch gewählt? Hattest du dies bereits vorher so geplant oder war dies ein spontaner Einfall?

?Julia: Diese Entscheidung kam erst hinzu, nachdem ich die ersten Kapitel geschrieben hatte. Die Unterscheidung zwischen Rudel und Gang spielt auch für die Charaktere eine Rolle – immerhin ist es eigentlich nur ein Begriff. Zum einen habe ich die ‚Gangs‘ gewählt, weil es zum Großstadt-Setting passt und auch die Kriminalität und Gewaltbereitschaft der Gangs untereinander besser zum Ausdruck kommt als bei dem Begriff ‚Rudel‘. Zusätzlich dazu gefiel mir der Begriff Rudel aber auch nicht sonderlich, da Füchse größtenteils Einzelgänger sind und eher in ausschließlich familiären Konstellationen anzutreffen sind. (Muttertier und Welpen.) Somit wollte der Begriff von vornherein nicht passen, sich nicht auf alle Zusammenschlüsse von Fuchsdoppeln anwenden lassen, weshalb ich so klar wie möglich zwischen den beiden Begriffen unterschieden habe.

?Kirja: Rückblickend: Hattest du einen roten Faden durch die Idee und bist diesem treu geblieben oder hast du eher freier gearbeitet und spontane Ideen umgesetzt?

?Julia: Bei Fuchsnacht habe ich nur einen sehr dünnen roten Faden ausgelegt und bin ihm zwar so gut wie möglich gefolgt, aber trotzdem hat sich vieles anders ergeben als geplant. Ich gehöre eher den AutorInnen an, die sich selbst viel Freiheit lassen. Spontane Ideen sollte man außerdem immer umsetzen – selbst, wenn sie im Nachhinein gestrichen werden könnten. Ich habe bei der Überarbeitung von Fuchsnacht zum Beispiel die ganze Mitte rausgenommen und neu geschrieben, alte Fäden neu verknüpft und insgesamt eine andere Route eingeschlagen, um das Buch stimmiger zu machen. So was gehört auch dazu – es verläuft eigentlich nie etwas nach Plan bei mir.

?Kirja: Mir ist auch vor allem Emils Mutter aufgefallen? Wie bist du zu dieser Entwicklung gekommen und welche Bedeutung misst du ihr bei?

?Julia: Emils Mutter ist ein ganz eigenes Thema – ohne hier spoilern zu wollen, kann ich gar nicht viel dazu sagen. Natürlich besitzt sie für Emil und seine Entwicklung enorme Bedeutung. Ebenso wie alle Taten, haben auch die ihren Spuren an ihm hinterlassen, in die er im Laufe des Buches tauchen und herausfinden muss, was real ist und was nur ein Wunschtraum bleibt. Tut mir leid, mehr kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, ohne arg zu spoilern. 😀

?Kirja: Zum Inhalt deiner Geschichte kommen noch das Cover und der Titel.
Wieso hast du dich für Fuchsnacht entschieden? Gibt es einen speziellen Grund genau dafür? Das Cover, finde ich, wurde auf eine schlichte aber sehr aussagende Art und Weise gestaltet. Der Fuchs und Untertitel sagen sehr viel über die Story selbst aus. Ich finde es sehr passend. War dieses Cover direkt die erste Wahl oder entstand es erst aus mehreren Vorschlägen?

?Julia:  Danke erst mal für das Lob! Der Titel des Buches war mir von Anfang an klar. Offensichtlicherweise geht es in dem Buch um Füchse – oder eben Fuchsmenschen –, und die Nacht spielt ebenso eine große Rolle. Zum Einen dadurch, dass Fuchsdoppel nur bei Nacht zu ihrem alten Ich zurückkehren können, zu dem, was vertraut ist und was ihnen Sicherheit und Komfort bietet. Zum Anderen spiegelt die Nacht dadurch auch das wider, was Emil ausmacht: das Sehnen nach den frühen Jahren seiner Kindheit, nach Vertrautheit, was wiederum einer Alltagsflucht gleicht. Später manifestiert sich das darin, dass er sich immer zurück nach Hause wünscht. Ich bin kein Fan davon, auf-die-Nase wortwörtliche Titel zu nehmen, weil ich denke, dass meine Leser dazu in der Lage sind, auch mehr als nur das ‚bloße Wort‘ zu entdecken. Demnach nehme ich Titel auch nie wortwörtlich, sondern gehe vielmehr nach dem Gefühl. ‚Fuchsnacht‘ als Titel war für mich somit die einfachste zu treffende Entscheidung, weil die Kombination der Worte für mich genug vom Gefühl des Buches einfing.

? Gewinnspiel: Die Fuchsjagd ?

Folgt den Lichtern und findet den Fuchs! ?

Vom 22.8 bis zum 31.8 wird es jeden Tag, bezüglich Fuchsnacht von Julia Mayer einen Beitrag geben. In jedem Beitrag ist ein Licht und ein Buchstabe versteckt. Bei mir findet ihr den richtigen Buchstaben, indem ihr die Frage löst 🙂 Die Antwort ist im Beitrag von Julia auch brav versteckt worden 😀 

Finde die Beiträge auf den unterschiedlichen Blogs und füge alle Buchstaben zu einem Wort zusammen- aber lass dich nicht irritieren, denn die Buchstaben sind noch nicht in der richtigen Reihenfolge! Wenn du am 31.8 das Lösungswort hast, schicke dieses an Julia Mayer -Freie Schriftstellerin- als private Nachricht oder an per e-Mail an julia.mayer93@gmx.de!

Was gibt es zu gewinnen? 

Es wird ein fuchstastisches Buchpaket von Julia Mayer geben, welches eine signierten Ausgabe von „Fuchsnacht- Nimm meine Hand und sieh’“ und einige Extras enthalten wird! ?

Bedingungen:

? Du bist damit einverstanden, dass dein Name , im Falle des Gewinns, öffentlich genannt wird
? Du bist mindestens 18 Jahre oder hast die Erlaubnis deiner Eltern
?Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer ist kein Mitglied der Fuchs-Crew?

a.) Emil                                          b.) Kara                                     C.) Maik

                     

Morgen geht’s dann auch direkt weiter 🙂 

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