Blogtour – 13. Das Tagebuch von Carl Wilckens

Heute macht die Blogtour im Rahmen zu dem Werk „13. Das Tagebuch“ von Carl Wilckens bei mir Halt. (Wenn auch etwas spontaner als gedacht :D)

Der Titel verrät schon einiges über ein Hauptelement des Buches. Heute erfahrt ihr von mir ein wenig Allgemeines zu dem Thema Tagebücher und deren Bedeutung.

Bereits in der Antike gab es die ersten Formen von Tagebüchern. Zu dieser Zeit noch als Tontafeln. Bedeutende historische Beispiele gibt es hierfür aus Persepolis mit altpersischen Tontafeln. Sie enthielten allgemeine Informationen über das Wetter, Handelspreise oder auch andere Alltagsdinge.
Auch über die jeweiligen Herrscher oder Götter wurde gemalt.
Diese Form der Tagebücher wurde immer weiter ausgebaut und gewandelt in Logbücher, Chroniken und Memoiren. Die wichtigste Wandlung erfuhren die Tagebücher ab Beginn der Renaissance. Hier geschah der Wandel, dass Tagebücher mehr wurden als eine reine Berichterstattung von Gegebenheiten, sondern zu einer kritischen Betrachtung der Außenumstände und der eigenen subjektiven Welt und Person.
Hieraus entwickelten sich auch die persönlichen Tagebücher. Der Mensch als Individuum wurde immer mehr gefördert und dies zeigte sich auch in der Ausgeprägtheit der Tagebücher. Durch die Aufklärung wandelte sich das Bewusstsein der Menschen. Man wurde als Einzelpersönlichkeit gesehen und erhielt ein Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit der Gedanken.

Tagebücher selbst kann es in unterschiedlichen Formen geben. Wie in dem Buch von Carl Wilckens ist häufig die gedruckte Version zum Beschreiben vorzufinden. Leere Notizbücher, speziell gesicherte Heftchen oder früher auch teilweise eine einfache Lose Blatt Sammlung, all dies eignet sich zum Erfassen der eigenen persönlichen Meinung und Beschreibung.
Vielfach ist das Motiv hinter dem Führen eines Tagesbuchs, dass der Autor seinen Wunsch umsetzt, Erinnerungen möglichst unverfälscht festzuhalten und sich diese so zu bewahren. Es ist eine Stütze für das eigene Gedächtnis, ein Zeitzeugnis oder auch einfach eine schöne Erinnerung.

In der Geschichte gab es bereits einige persönliche Werke, wie zum Beispiel das Tagebuch der Anne Frank, welche publik geworden sind und die Tragweite eines solchen Werkes darlegen. Unserer Hauptfigur Godric End wird das gefundene Tagebuch zu einer Hauptstütze – ein Hoffnungsträger. Es bildet einen parallelen Handlungsstrang und fesselt den Leser auf eine andere Art an sich als die Geschichte selbst. Es ist eine wunderbare Harmonie zwischen beiden Formen gelungen und man merkt, welchem Wert dem Tagebuch beigemessen wird.

2 Antworten auf „Blogtour – 13. Das Tagebuch von Carl Wilckens“

  1. Hallo Nadja, hoffentlich darf ich das so sagen. Ich denke, ich habe gerade eine Entdeckung gemacht. Dich und deine Seite (Web + FB).
    Habe deinen Text gerade gelesen, spiegelt meine Meinung und war interessant. Carl ist klasse, auch seine Cartoons.
    Ich bin Geertje Wallasch, schreibe auch unter July Jürgens.
    Ich habe auch auf FB eine Seite: Berichte Rezensionen und mehr @Sinnerfahrung
    und zum besseren Kennenlernen, wenn du magst, schau auf meine Website.
    Alles noch Frischlinge, bestehen erst seit Ende Mai/Ende Juli. Herzliche Grüße vom Niederrhein

    1. Hallo Geertje,

      danke <3 das freut mich echt sehr 🙂 Ich schau mich gerne bei dir mal um 🙂 Ja, ich bin selbst noch ein Frischling und erst seit Anfang Mai dabei 🙂 Aber gerade solche Aktionen, wie diese Blogtour, machen mir immer mega viel Spaß 🙂

      LG Nadja 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.